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Roboter in der Deutschen Demokratischen Republi...
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In der DDR und der BDR wurden ab Ende der 1970iger Jahre Industrieroboter in größeren Stückzahlen eingesetzt. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten, über die besonders in der BRD berichtet wurde, sah man im Industrieroboter ein vielversprechendes flexibles Rationalisierungsmittel. Besonders die in dieser Zeitphase beginnende rapide technische Weiterentwicklung der Steuerungs- und Regelungstechnik ermöglichte den Einsatz von immer flexibler werdenden Industrierobotern.Für die DDR war die Steigerung der Arbeitsproduktivität und der Mangel an Arbeitskräften bei einer sinkenden Zahl von Erwerbstätigen der Auslöser des Einsatzes. Der Fünfjahresplan 1981/1985 sah den Einsatz von 45.000 Industrierobotern, der 5-Jahresplan von 1986 bis 1990 den von weiteren 80.000 Industrierobotern vor. Die durch diese politisch-planerische Festlegung ausgelösten Wirkungen waren der Aufbau einer zentralen Roboterproduktion im ZIM und die dezentrale Produktion von Robotern in den Rationalisierungsbetrieben der Kombinate. Mit Hilfe einer zentralen Datenbank und der Benennung von zentralen Kompetenzzentren für die verschiedenen Industrien wurde versucht, eine einheitliche Vorgehensweise in der Entwicklung zu erreichen. Innerhalb der Kombinate hatte der VEB Sachsenring Zwickau als Automobilhersteller eine führende Rolle beim Robotereinsatz. Die Schwerpunktverlagerung der DDR auf den Mikrochip und die innovationsfeindliche Planwirtschaft behinderten aber den weiteren Erfolg der Roboter. Damit stagnierte auch die Entwicklung von Steuerungen für Roboter in der DDR seit ca. 1983. Die technische Einbindung der Roboter in das Umfeld war schwierig, da die Planwirtschaft den Bedarf an robotergeeigneter Peripherieausrüstung nicht decken konnte und damit die Einbindung in bestehende technische Systeme nur unvollkommen gelang. So gelang es nicht, die wirtschaftlichen Vorgaben der Arbeitskräfteeinsparung von mehr als 2,5 MA/Robotereinsatz zu erfüllen.Vielversprechende Konzepte für Neuentwicklungen von Robotern waren nicht realisierbar, da Fertigungsmöglichkeiten nicht vorhanden und die Materialbeschaffung nicht möglich war. Neben den wirtschaftlichen Zielen war auch der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ein wesentliches Argument für den Robotereinsatz.Da die Verfassung der DDR einen Arbeitsplatz garantierte, war kein Arbeitsplatzverlust für die Mitarbeiter zu befürchten. Trotzdem beunruhigten die durch den Robotereinsatz verursachten Veränderungen die Mitarbeiter. Indem die Kombinate intensive Aufklärung betrieben, wurde versucht die Befürchtungen der Mitarbeiter zumindest zu verringern. Den Verlusten an Arbeitsplätzen stand ein Gewinn an qualifizierten Arbeitsplätzen für die Betreuung der Roboter entgegen.In der BRD wurde die Einführung der Roboter besonders durch die Automobilindustrie forciert, die um 1980 einem steigendem Wettbewerbsdruck durch japanische Autos ausgesetzt war. Außerdem verlangten die Kunden individuellere Autos. In der gesamten deutschen Automobilindustrie nahm deshalb die Zahl der Roboter rasant zu. Getrieben wurde dieser Prozess durch die Daimler AG und die VW AG, die die Roboter selbst herstellte. Parallel entwickelte sich mit KUKA ein wichtiger Hersteller in der BRD. Auch im Ausland, insbesondere den USA, standen kompetente Hersteller wie Unimation, ASEA und Trallfa zu Verfügung. Dieser Wettbewerb sorgte dafür, dass trotz der großen Anfangsschwierigkeiten beim Einsatz der Roboter immer ein ausreichendes Angebot zu Verfügung stand, das ständig im Wettbewerb verbessert wurde. Da die Möglichkeiten der Mikroprozessoren auch zu sich schnell verbessernden Steuerungen führte, gelang es nach dem Schwerpunkt Punktschweißen auch das Bahnschweißen, Lackieren und das Montieren in der Produktion einzusetzen. Zur vermehrten Einsatz der Roboter trugen auch Umänderungen der Autokonstruktionen bei, die den Fähigkeiten des Roboters angepasst wurden. Die Steuerungen ließen die Integration der Peripherie in das Robotersystem zu und vereinfachten die Programmierung und Bedienung der Roboter. Roboter konkurrierten bei hohen Produktionsstückzahlen oft mit den existierenden Transferstraßen. Hier wurde über die zu Verfügung stehenden betriebswirtschaftlichen Methoden eine Entscheidung getroffen, welches System wirtschaftlicher einsetzbar war. Ein wesentlicher Gesichtspunkt für eine Investition war auch in der BRD der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter.Da es in der BRD keine gesetzlich verankerte Arbeitsplatzgarantie gab, gab es in Einzelfällen durch den Robotereinsatz verursachte Entlassungen. Generell konnten aber Arbeitsplatzverluste in diesen Jahren durch die tariflich vereinbarten Arbeitszeitverkürzungen aufgefangen werden. Im Gegenzug wurden aber auch in der BRD Arbeitsplätze in der Roboterinstandhaltung und -produktion geschaffen. Technisch war die Einführung der Roboter in der DDR in der ersten Hälfte der 1980iger Jahre durchaus ein Erfolg. Als dann der Investitionsschwerpunkt in Richtung Mikroelektronik verschoben wurde, konnten die Einsatzgebiete der Roboter nicht erweitert werden, da eine Weiterentwicklung von Steuerungen nicht stattfand. Ein wirtschaftlicher Erfolg waren Roboter in der DDR nicht, der erhoffte Arbeitskräftegewinn wurde nicht erreicht. In der Bundesrepublik wurde permanent weiter in den Roboter investiert, weil sie sich im Laufe der Zeit auf Grund der technischen Weiterentwicklung zu einem vielfältig einsetzbaren wirtschaftlichen Technik entwickelten.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.05.2020
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Roboter in der Deutschen Demokratischen Republi...
63,90 CHF *
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In der DDR und der BDR wurden ab Ende der 1970iger Jahre Industrieroboter in grösseren Stückzahlen eingesetzt. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten, über die besonders in der BRD berichtet wurde, sah man im Industrieroboter ein vielversprechendes flexibles Rationalisierungsmittel. Besonders die in dieser Zeitphase beginnende rapide technische Weiterentwicklung der Steuerungs- und Regelungstechnik ermöglichte den Einsatz von immer flexibler werdenden Industrierobotern. Für die DDR war die Steigerung der Arbeitsproduktivität und der Mangel an Arbeitskräften bei einer sinkenden Zahl von Erwerbstätigen der Auslöser des Einsatzes. Der Fünfjahresplan 1981/1985 sah den Einsatz von 45.000 Industrierobotern, der 5-Jahresplan von 1986 bis 1990 den von weiteren 80.000 Industrierobotern vor. Die durch diese politisch-planerische Festlegung ausgelösten Wirkungen waren der Aufbau einer zentralen Roboterproduktion im ZIM und die dezentrale Produktion von Robotern in den Rationalisierungsbetrieben der Kombinate. Mit Hilfe einer zentralen Datenbank und der Benennung von zentralen Kompetenzzentren für die verschiedenen Industrien wurde versucht, eine einheitliche Vorgehensweise in der Entwicklung zu erreichen. Innerhalb der Kombinate hatte der VEB Sachsenring Zwickau als Automobilhersteller eine führende Rolle beim Robotereinsatz. Die Schwerpunktverlagerung der DDR auf den Mikrochip und die innovationsfeindliche Planwirtschaft behinderten aber den weiteren Erfolg der Roboter. Damit stagnierte auch die Entwicklung von Steuerungen für Roboter in der DDR seit ca. 1983. Die technische Einbindung der Roboter in das Umfeld war schwierig, da die Planwirtschaft den Bedarf an robotergeeigneter Peripherieausrüstung nicht decken konnte und damit die Einbindung in bestehende technische Systeme nur unvollkommen gelang. So gelang es nicht, die wirtschaftlichen Vorgaben der Arbeitskräfteeinsparung von mehr als 2,5 MA/Robotereinsatz zu erfüllen. Vielversprechende Konzepte für Neuentwicklungen von Robotern waren nicht realisierbar, da Fertigungsmöglichkeiten nicht vorhanden und die Materialbeschaffung nicht möglich war. Neben den wirtschaftlichen Zielen war auch der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ein wesentliches Argument für den Robotereinsatz. Da die Verfassung der DDR einen Arbeitsplatz garantierte, war kein Arbeitsplatzverlust für die Mitarbeiter zu befürchten. Trotzdem beunruhigten die durch den Robotereinsatz verursachten Veränderungen die Mitarbeiter. Indem die Kombinate intensive Aufklärung betrieben, wurde versucht die Befürchtungen der Mitarbeiter zumindest zu verringern. Den Verlusten an Arbeitsplätzen stand ein Gewinn an qualifizierten Arbeitsplätzen für die Betreuung der Roboter entgegen. In der BRD wurde die Einführung der Roboter besonders durch die Automobilindustrie forciert, die um 1980 einem steigendem Wettbewerbsdruck durch japanische Autos ausgesetzt war. Ausserdem verlangten die Kunden individuellere Autos. In der gesamten deutschen Automobilindustrie nahm deshalb die Zahl der Roboter rasant zu. Getrieben wurde dieser Prozess durch die Daimler AG und die VW AG, die die Roboter selbst herstellte. Parallel entwickelte sich mit KUKA ein wichtiger Hersteller in der BRD. Auch im Ausland, insbesondere den USA, standen kompetente Hersteller wie Unimation, ASEA und Trallfa zu Verfügung. Dieser Wettbewerb sorgte dafür, dass trotz der grossen Anfangsschwierigkeiten beim Einsatz der Roboter immer ein ausreichendes Angebot zu Verfügung stand, das ständig im Wettbewerb verbessert wurde. Da die Möglichkeiten der Mikroprozessoren auch zu sich schnell verbessernden Steuerungen führte, gelang es nach dem Schwerpunkt Punktschweissen auch das Bahnschweissen, Lackieren und das Montieren in der Produktion einzusetzen. Zur vermehrten Einsatz der Roboter trugen auch Umänderungen der Autokonstruktionen bei, die den Fähigkeiten des Roboters angepasst wurden. Die Steuerungen liessen die Integration der Peripherie in das Robotersystem zu und vereinfachten die Programmierung und Bedienung der Roboter. Roboter konkurrierten bei hohen Produktionsstückzahlen oft mit den existierenden Transferstrassen. Hier wurde über die zu Verfügung stehenden betriebswirtschaftlichen Methoden eine Entscheidung getroffen, welches

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.05.2020
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Die Vergütung des Patentanwalts
248,00 CHF *
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In 3. Auflage steht dem Patentanwalt ein Handbuch zur Verfügung, mit dem er die Kostenerstattungen reibungslos abwickeln und den Vergütungsrahmen ausschöpfen kann. Dargestellt werden die Vergütungsansprüche des Patentanwalts gegenüber dem eigenen Mandanten einerseits und die Durchsetzung der Vergütung beim Gegner in mehrseitigen Verfahren andererseits. Rein praxisorientiert führt das Buch richterliches und anwaltliches Fachwissen in Kosten- und Vergütungsfragen zusammen. Zahlreiche Hinweise und Mustertexte erleichtern die Formulierung in der täglichen Anwendung. Damit ist das Werk zugleich eine ideale Anleitung für Mitarbeiter, denen der Patentanwalt Kostenangelegenheiten überträgt. Das Handbuch umfasst alle Arten von immaterialgüterrechtlichen Verfahren, insbesondere Streitsachen um geistiges Eigentum vor ordentlichen Gerichten Schutzrechtsverfahren vor Bundespatentgericht und DPMA Verfahren vor HABM und EPA. Eine schnelle Fallbearbeitung unterstützen: Checkliste zur Durchführung des Kostenfestsetzungsverfahrens umfangreiches Sachregister wertvolle praktische Hinweise Mit dem zunehmenden Trend zur Anwendung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) auf Patentanwaltskosten wird die Darstellung der sich dabei ergebenden vergütungsrechtlichen Problemkonstellationen immer wichtiger. Sie werden u.a. anhand von zahlreichen Beispielfällen erläutert. Damit gibt das Buch auch für die Vorbereitung auf die Patentanwaltsprüfung wertvolle Hinweise. Im Anhang findet der Patentanwalt eine spezifische Zusammenstellung aller Vorschriften und Kostentabellen, die für die Vergütung und Kostenerstattung massgeblich sind, daneben stehen dem Leser zahlreiche Online-Mustertexte zur Verfügung, u.a. für Stundenhonorarvereinbarungen patentanwaltliche Kostennoten Anträge auf Festsetzung eines Gegenstandswertes Kostenfestsetzungsanträge Rechtsprechung und Literatur der Neuauflage sind auf dem Stand vom 30.06.2015. Neu in der 3. Auflage: Die Anwendbarkeit des RVG für Patentanwälte und für die Kostenerstattung Die aktuellen Vergütungssätze nach RVG und JVEG Aktuelle Stundensätze für Anwälte Die Folgen der TÜV-Entscheidung des BGH für den Streitwert vor den Zivilgerichten Neuerungen zur patentanwaltlichen Honorarklage Die aktuelle Diskussion um Streitwerte in Patentnichtigkeitsverfahren Die jüngste Diskussion um Streitwerte in Markensachen vor dem BPatG Erweiterte Erstattung der Kopierkosten Neue Aspekte bei der Kostenauferlegung in Widerspruchsverfahren Zahlreiche neue Fallbeispiele Aus den Besprechungen der Vorauflage: 'Fazit: Ein gelungenes Buch zu einem trotz seiner praktischen Bedeutung von der Literatur weitgehend vernachlässigten Bereich. Nicht zuletzt angesichts der didaktisch guten Aufbereitung des Stoffs kann das Werk uneingeschränkt empfohlen werden.' Prof. Dr. Joachim Gruber, D. E. A. (Paris I), Zwickau, in: GRUR 08/13 'Das Buch ist jedem im gewerblichen Rechtsschutz tätigen Praktiker uneingeschränkt und nachdrücklich zu empfehlen. Nicht nur Patentanwälte vermögen bei der Ermittlung und Durchsetzung ihrer Vergütungsansprüche ganz erheblich von ihm zu profitieren, sondern auch mit entsprechenden Kostenfestsetzungsfragen befasste Rechtsanwälte und Gerichte werden diese Fundgrube, die trotz der kompakten, übersichtlichen Darstellung als ›Handbuch der Patentanwaltsvergütung‹ einzuordnen ist, nicht mehr missen wollen.' Dr. Ingo Rinken, Richter am Landgericht Düsseldorf, in GRUR Int 03/13

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.05.2020
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Interne und Externe Personalmarktforschung
17,90 CHF *
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Westsächsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau (Hochschule), Veranstaltung: Marktforschung , 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Veränderte Bedingungen auf den Arbeitsmarkt bedingen neue Konzepte und Strategien auf wissenschaftlicher Grundlage, um für einen Arbeitsplatz den am besten geeigneten Bewerber zu finden. Die Aufgaben der Personalmarktforschung liegen in der systematischen Erforschung des Personalmarktes, um daraus der Unternehmensführung entscheidungsrelevante, zielorientierte Informationen zur Verfügung zu stellen. Basis sind dabei die Elemente des Personalmarktes sowie die unternehmensspezifischen personellen Bedürfnisse, die sich aus der generellen Unternehmenspolitik ableiten. Die Personalmarktforschung im internen und externen Bereich liefert entscheidungsrelevante Grundlagen für die Gestaltung der Personalarbeit und des Personalmarketings. Dabei kann es sich um Informationen aus dem internen Bereich (internes Image, Betriebsklima usw.) und dem externen Bereich (Arbeitsmarktforschung, externes Image, demographische Daten) handeln. Derartige Informationen können im Gespräch (Beurteilungsgespräch, Bewerbungsgespräch, Kündigungs- und Austrittsgespräch) oder durch repräsentative Befragungen gewonnen werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.05.2020
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Die Vergütung des Patentanwalts
172,80 € *
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In 3. Auflage steht dem Patentanwalt ein Handbuch zur Verfügung, mit dem er die Kostenerstattungen reibungslos abwickeln und den Vergütungsrahmen ausschöpfen kann. Dargestellt werden die Vergütungsansprüche des Patentanwalts gegenüber dem eigenen Mandanten einerseits und die Durchsetzung der Vergütung beim Gegner in mehrseitigen Verfahren andererseits. Rein praxisorientiert führt das Buch richterliches und anwaltliches Fachwissen in Kosten- und Vergütungsfragen zusammen. Zahlreiche Hinweise und Mustertexte erleichtern die Formulierung in der täglichen Anwendung. Damit ist das Werk zugleich eine ideale Anleitung für Mitarbeiter, denen der Patentanwalt Kostenangelegenheiten überträgt. Das Handbuch umfasst alle Arten von immaterialgüterrechtlichen Verfahren, insbesondere Streitsachen um geistiges Eigentum vor ordentlichen Gerichten Schutzrechtsverfahren vor Bundespatentgericht und DPMA Verfahren vor HABM und EPA. Eine schnelle Fallbearbeitung unterstützen: Checkliste zur Durchführung des Kostenfestsetzungsverfahrens umfangreiches Sachregister wertvolle praktische Hinweise Mit dem zunehmenden Trend zur Anwendung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) auf Patentanwaltskosten wird die Darstellung der sich dabei ergebenden vergütungsrechtlichen Problemkonstellationen immer wichtiger. Sie werden u.a. anhand von zahlreichen Beispielfällen erläutert. Damit gibt das Buch auch für die Vorbereitung auf die Patentanwaltsprüfung wertvolle Hinweise. Im Anhang findet der Patentanwalt eine spezifische Zusammenstellung aller Vorschriften und Kostentabellen, die für die Vergütung und Kostenerstattung maßgeblich sind, daneben stehen dem Leser zahlreiche Online-Mustertexte zur Verfügung, u.a. für Stundenhonorarvereinbarungen patentanwaltliche Kostennoten Anträge auf Festsetzung eines Gegenstandswertes Kostenfestsetzungsanträge Rechtsprechung und Literatur der Neuauflage sind auf dem Stand vom 30.06.2015. Neu in der 3. Auflage: Die Anwendbarkeit des RVG für Patentanwälte und für die Kostenerstattung Die aktuellen Vergütungssätze nach RVG und JVEG Aktuelle Stundensätze für Anwälte Die Folgen der TÜV-Entscheidung des BGH für den Streitwert vor den Zivilgerichten Neuerungen zur patentanwaltlichen Honorarklage Die aktuelle Diskussion um Streitwerte in Patentnichtigkeitsverfahren Die jüngste Diskussion um Streitwerte in Markensachen vor dem BPatG Erweiterte Erstattung der Kopierkosten Neue Aspekte bei der Kostenauferlegung in Widerspruchsverfahren Zahlreiche neue Fallbeispiele Aus den Besprechungen der Vorauflage: 'Fazit: Ein gelungenes Buch zu einem trotz seiner praktischen Bedeutung von der Literatur weitgehend vernachlässigten Bereich. Nicht zuletzt angesichts der didaktisch guten Aufbereitung des Stoffs kann das Werk uneingeschränkt empfohlen werden.' Prof. Dr. Joachim Gruber, D. E. A. (Paris I), Zwickau, in: GRUR 08/13 'Das Buch ist jedem im gewerblichen Rechtsschutz tätigen Praktiker uneingeschränkt und nachdrücklich zu empfehlen. Nicht nur Patentanwälte vermögen bei der Ermittlung und Durchsetzung ihrer Vergütungsansprüche ganz erheblich von ihm zu profitieren, sondern auch mit entsprechenden Kostenfestsetzungsfragen befasste Rechtsanwälte und Gerichte werden diese Fundgrube, die trotz der kompakten, übersichtlichen Darstellung als ›Handbuch der Patentanwaltsvergütung‹ einzuordnen ist, nicht mehr missen wollen.' Dr. Ingo Rinken, Richter am Landgericht Düsseldorf, in GRUR Int 03/13

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Roboter in der Deutschen Demokratischen Republi...
49,80 € *
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In der DDR und der BDR wurden ab Ende der 1970iger Jahre Industrieroboter in größeren Stückzahlen eingesetzt. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten, über die besonders in der BRD berichtet wurde, sah man im Industrieroboter ein vielversprechendes flexibles Rationalisierungsmittel. Besonders die in dieser Zeitphase beginnende rapide technische Weiterentwicklung der Steuerungs- und Regelungstechnik ermöglichte den Einsatz von immer flexibler werdenden Industrierobotern. Für die DDR war die Steigerung der Arbeitsproduktivität und der Mangel an Arbeitskräften bei einer sinkenden Zahl von Erwerbstätigen der Auslöser des Einsatzes. Der Fünfjahresplan 1981/1985 sah den Einsatz von 45.000 Industrierobotern, der 5-Jahresplan von 1986 bis 1990 den von weiteren 80.000 Industrierobotern vor. Die durch diese politisch-planerische Festlegung ausgelösten Wirkungen waren der Aufbau einer zentralen Roboterproduktion im ZIM und die dezentrale Produktion von Robotern in den Rationalisierungsbetrieben der Kombinate. Mit Hilfe einer zentralen Datenbank und der Benennung von zentralen Kompetenzzentren für die verschiedenen Industrien wurde versucht, eine einheitliche Vorgehensweise in der Entwicklung zu erreichen. Innerhalb der Kombinate hatte der VEB Sachsenring Zwickau als Automobilhersteller eine führende Rolle beim Robotereinsatz. Die Schwerpunktverlagerung der DDR auf den Mikrochip und die innovationsfeindliche Planwirtschaft behinderten aber den weiteren Erfolg der Roboter. Damit stagnierte auch die Entwicklung von Steuerungen für Roboter in der DDR seit ca. 1983. Die technische Einbindung der Roboter in das Umfeld war schwierig, da die Planwirtschaft den Bedarf an robotergeeigneter Peripherieausrüstung nicht decken konnte und damit die Einbindung in bestehende technische Systeme nur unvollkommen gelang. So gelang es nicht, die wirtschaftlichen Vorgaben der Arbeitskräfteeinsparung von mehr als 2,5 MA/Robotereinsatz zu erfüllen. Vielversprechende Konzepte für Neuentwicklungen von Robotern waren nicht realisierbar, da Fertigungsmöglichkeiten nicht vorhanden und die Materialbeschaffung nicht möglich war. Neben den wirtschaftlichen Zielen war auch der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ein wesentliches Argument für den Robotereinsatz. Da die Verfassung der DDR einen Arbeitsplatz garantierte, war kein Arbeitsplatzverlust für die Mitarbeiter zu befürchten. Trotzdem beunruhigten die durch den Robotereinsatz verursachten Veränderungen die Mitarbeiter. Indem die Kombinate intensive Aufklärung betrieben, wurde versucht die Befürchtungen der Mitarbeiter zumindest zu verringern. Den Verlusten an Arbeitsplätzen stand ein Gewinn an qualifizierten Arbeitsplätzen für die Betreuung der Roboter entgegen. In der BRD wurde die Einführung der Roboter besonders durch die Automobilindustrie forciert, die um 1980 einem steigendem Wettbewerbsdruck durch japanische Autos ausgesetzt war. Außerdem verlangten die Kunden individuellere Autos. In der gesamten deutschen Automobilindustrie nahm deshalb die Zahl der Roboter rasant zu. Getrieben wurde dieser Prozess durch die Daimler AG und die VW AG, die die Roboter selbst herstellte. Parallel entwickelte sich mit KUKA ein wichtiger Hersteller in der BRD. Auch im Ausland, insbesondere den USA, standen kompetente Hersteller wie Unimation, ASEA und Trallfa zu Verfügung. Dieser Wettbewerb sorgte dafür, dass trotz der großen Anfangsschwierigkeiten beim Einsatz der Roboter immer ein ausreichendes Angebot zu Verfügung stand, das ständig im Wettbewerb verbessert wurde. Da die Möglichkeiten der Mikroprozessoren auch zu sich schnell verbessernden Steuerungen führte, gelang es nach dem Schwerpunkt Punktschweißen auch das Bahnschweißen, Lackieren und das Montieren in der Produktion einzusetzen. Zur vermehrten Einsatz der Roboter trugen auch Umänderungen der Autokonstruktionen bei, die den Fähigkeiten des Roboters angepasst wurden. Die Steuerungen ließen die Integration der Peripherie in das Robotersystem zu und vereinfachten die Programmierung und Bedienung der Roboter. Roboter konkurrierten bei hohen Produktionsstückzahlen oft mit den existierenden Transferstraßen. Hier wurde über die zu Verfügung stehenden betriebswirtschaftlichen Methoden eine Entscheidung getroffen, welches

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Interne und Externe Personalmarktforschung
14,99 € *
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Westsächsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau (Hochschule), Veranstaltung: Marktforschung , 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Veränderte Bedingungen auf den Arbeitsmarkt bedingen neue Konzepte und Strategien auf wissenschaftlicher Grundlage, um für einen Arbeitsplatz den am besten geeigneten Bewerber zu finden. Die Aufgaben der Personalmarktforschung liegen in der systematischen Erforschung des Personalmarktes, um daraus der Unternehmensführung entscheidungsrelevante, zielorientierte Informationen zur Verfügung zu stellen. Basis sind dabei die Elemente des Personalmarktes sowie die unternehmensspezifischen personellen Bedürfnisse, die sich aus der generellen Unternehmenspolitik ableiten. Die Personalmarktforschung im internen und externen Bereich liefert entscheidungsrelevante Grundlagen für die Gestaltung der Personalarbeit und des Personalmarketings. Dabei kann es sich um Informationen aus dem internen Bereich (internes Image, Betriebsklima usw.) und dem externen Bereich (Arbeitsmarktforschung, externes Image, demographische Daten) handeln. Derartige Informationen können im Gespräch (Beurteilungsgespräch, Bewerbungsgespräch, Kündigungs- und Austrittsgespräch) oder durch repräsentative Befragungen gewonnen werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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